xy(un)gelöst – time to e-drive

Eine furchtbar spannende, aufregende und unglaublich schöne Geschichte:

xy(un)gelöst – time to e-drive

Diesel-Skandal: USA fahnden weltweit nach VW-Managern

Die USA haben fünf Angeklagte im VW-Abgasskandal weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ läuft die Fahndung über Interpol – die USA erhoffen sich eine Auslieferung. Die Gesuchten leben in Deutschland. Stand: 22.06.2017 – BR24

Gestern hat ein US-Bundesgericht in Detroit den VW-Ingenieur Liang wegen des Dieselskandals zu 40 Monaten Haft und 200.000 Dollar Strafe verurteilt. Der 63-Jährige soll gewusst haben, dass VW bei fast 600.000 Diesel-Fahrzeugen mithilfe von Software gegen US-Abgasregeln verstoßen hat. Er habe damit einen massiven Betrug an den amerikanischen Verbrauchern begangen.

Währenddessen wartet der ehemalige VW-Manager Oliver Schmitt im Gefängnis auf sein Urteil. Auch er hat inzwischen seine Schuld eingestanden. Ihm drohen sieben Jahre Haft und bis zu 500.000 Dollar Strafe. Stand: 25.08.2017 – Tagesschau

Diese Geschichte ist nicht schön

Als aufregend könnte man sie ansehen und es ist kaum verwunderlich, wie auf einmal die deutsche Volksseele aufgeregt und mit Unverständnis auf diese Nachricht reagiert. Aber die Nachricht ist ja inzwischen fast vergessen, es ist gerade zwei Monate her, dass die Fahndung nach VW-Managern ein Aufreger war. Allerdings – alles Aufregen nutzt gar nichts – VW hat betrogen und gelogen und auch andere.

Auf jeden Fall werden nun die Gemüter weiter hochkochen, denn das ist erst der erste von sechs Managern.

Und es ist einer der vielen Höhepunkte in einer unendlichen Geschichte von Gerüchten, Schummeleien, Tricksereien, Aufdeckungen, glatten Lügen, vorsätzlichen Betrügereien – in einer ziemlich miesen Geschichte.

Gefühlt tobt diese Geschichte nun schon ein gutes halbes und es ist eine deutsche Geschichte. Inhalt: Die Anstrengungen einer Technik, die doch aber die beste und sauberste sein soll. Unglaublich – Hat das Autoland Deutschland versagt? Auch die neueren Diesel sollen nicht sauber sein. Und nun drohen auch Fahrverbote in deutschen Innenstädten.

Auch unsere Kanzlerin ist in diese Geschichte verstrickt und sie verstrickt sich immer mehr. Im Sommerinterview am 27.08.2017 sagte sie: „… wir müssen aufpassen, dass wir jetzt nicht in alte Technologie zu viel Nachrüstung stecken, sondern uns vielmehr damit beschäftigen wie möglichst viele Menschen neue moderne Dieselautos bekommen. Und ich will ausdrücklich sagen, den Diesel wird es noch viele viele Jahre geben, genauso wie den Verbrennungsmotor…“.

Kennt sie Tony Seba nicht und sein Buch von Disruption in dem er beschreibt wie die Welt ihre Mobilität bis zum Jahr 2030 von Verbrenner-Autos auf E-Autos umgestellt haben wird? Auch das wurde bereits in öfter beschrieben und Nokia-Manager oder die Führungskräfte von Agfa oder Kodak, aber auch Hersteller von gelben Telefonhäuschen wissen was es heißt wenn ihre Technik nur noch in Geschichtsbüchern wiederzufinden ist.

Eine ganz andere Storry

Aber ich will eine ganz andere Storry erzählen. Und sie wird der Beginn einer wirklich neuen, furchtbar schönen, aufregenden Geschichte. Dass das eAuto nun endlich im Zusammenhang mit dem Dieselskandal eine Bedeutung in den Medien erlangt ist eher nicht verwunderlich, denn die Medien hatten die weltweite Entwicklung lang genug für Deutschland ausgeblendet, bewusst oder unbewusst, spielt dabei keine Rolle. Selbstverständlich erleben wir nun auch wieder gleich mehrere Kampagnen die das eAuto schlechtreden und mit Zweifeln und vielen Unwägbarkeiten versehen. Aber die Geschichte des eAutos wird nicht mehr klein zu kriegen sein. Im Gegenteil, die Konzerne müssen reagieren und sie tun es auch. 

Was jedem von uns zum Thema eAuto einfällt sind viele Vorbehalte. Und die sind anscheinend berechtigt. Begrenzte Reichweite – teure, möglicherweise giftige brennbare Akkus, dazu auch noch aus seltenen Erden – kaum Aufladestationen – sehr lange Ladezeiten – und vor allem, wo soll denn der viele Strom herkommen? Aus Atom und Kohlekraftwerken?

SolarzelleAber das muss nun genauer untersucht werden. Wie alle guten Geschichten, beginnt meine Geschichte am Anfang mit dem Kleinsten. Und alle wissen, am Anfang war das kleinste die Zelle. In diesem Fall ist es eine Photovoltaikzelle. Diese Zelle ist ca. 157 mal 157 mm groß, 0,18 mm dick wiegt 10 Gramm. Sie liefert Strom wenn Licht drauf fällt.

Strom wird in Watt gemessen, diese Zelle hier hat, sagen wir mal 4,17 Watt. Wenn wir 60 Stück davon zusammenschließen sind es 250 Watt und damit hätten wir ein handelsübliches Solarmodul von 1,00 x 1,60 m.

Scheint die Sonne, dann bekommt man aus 4 solcher Module 1.000 Watt, also 1 Kilowatt. Scheint sie eine Stunde lang dann ergibt das eine Strommenge von 1.000 Wattstunden oder Kilowattstunde (kWh). Unser Modul ist allerdings ein klein wenig veraltet aber vor ca. 5 Jahren war es noch up to date. Neuere Module haben jetzt sogar schon bis zu 360 Watt. Wir verwenden die 250 Watt trotzdem, weil sich gut damit rechnen lässt.

PhotovoltaikmodulÜbers Jahr gesehen bekommt man in Deutschland aus so einem Solarmodul ungefähr 250 kWh. Ein Modul hält nach heutigen Wissen zwischen 30 und 40 Jahren. Danach kann man es zu fast 100 % recyceln und kann daraus später wahrscheinlich zwei Module herstellen, die dann sogar noch eine höhere Leistung haben. Das soll aber nicht Teil unserer Geschichte sein.

Ein bisschen spannend wird es jetzt. Wie viel Strom macht denn ein solches Modul in seinem Leben?
Wir rechnen: 250 kWh x 40 Jahre = 10.000 kWh

Ein solches Modul kostet ca. 200 €

Langweilig?

Ok – bis jetzt ist es noch langweilig, weil man, wenn man nicht tiefer in der Materie steckt, noch nichts richtig damit anfangen kann.

Wer aber mitgedacht hat, kann die Frage bereits erahnen. Elektroautos fahren mit Strom. Aber vorweg noch ein paar Kleinigkeiten.

Erste Frage:

Wie viel Strom verbraucht ein e-Auto?

Ein E-Auto verbraucht ca. 20 kWh auf 100 Kilometer, also 0,2 kWh auf 1 Kilometer. Das ist allerdings eine reelle Angabe und keine, wie wir sie von der Autoindustrie her kennen, wo immer ein kleinerer als der tatsächliche Verbrauch angegeben wird. Das ist der reale Verbrauch eines Oberen-Mittelklasse-E-Autos, gemessen von Benutzern solcher Autos.

Zweite Frage:

Wie weit könnte man eigentlich mit der Energiemenge aus zwei solcher Modulen fahren?

Dazu müssen wir wieder rechnen und ja, ich weiß, das nervt so Manchen, aber es wird einfach. Kurrios ist übrigens die Tatsache, dass die Wenigsten überhaupt anhand ihrer Tankrechnung den Verbrauch ihres Autos ausrechnen können. Auch die viel Abiturienten haben den Dreisatz bereits nach zwei Monaten nachdem sie die Schule verlassen haben, vergessen. Ich tanke immer für 50 € sagen die Meisten.

Also rechnen wir einmal, den ersten Schritt vom Dreisatz hatten wir oben bereits gerechnet, deshalb fehlt nur noch die Multiplikation: 2 Module bringen 20.000 kWh

20.000 kWh x 0,2 km = 100.000 km

Dritte Frage:

Wie groß ist der Erdumfang? Der Umfang am Äquator ist etwa 40.074 km.

Das bedeutet: Mit der Leistung zweier (alter) PV-Module kann man zweieinhalb mal die Erde umfahren.

Zwei Module kosten 396 EURO! Damit wird der Antrieb für unsere Mobilität regelrecht spottbillig.

Vierte Frage:

Warum berichten das die Medien nicht? Hier könnte man nun vermuten oder sich in Verschwörungstheorien ergehen. Die Antwort scheint mir aber anders und viel einfacher zu sein. Als ich die Frage in meiner Facebookgruppe für Erneuerbare Energien angeschoben hatte und eine grobe Einschätzung abgegeben hatte, waren sehr viele äußerst verwundert, dass da so viel Leistung herauskommt. Tatsächlich hatten bisher wohl sehr wenige darüber nachgedacht. Wer die Medien kennt, der weiß, dass über die Energiewende, Wind und Sonnenenergie zwar viel geschrieben wurde aber gerade in den letzten Jahren doch eher nur die PR-Artikel weitergereicht wurden. Deren Tenor war stets, wir brauchen Kohle und Atom denn den Erneuerbaren ist nicht viel zuzutrauen. Von Fachwissen kann man bei den Redakteuren also kaum ausgehen, denn sonnst hätten die längst die eine oder andere PR-Meldung zerpflückt. Da ist also schlichtweg noch niemand drauf gekommen.  

Und nun erhöhen wir die Spannung noch etwas…

Fünfte Frage:

Wie viel wiegen die Zellen in zwei Solarmodulen?
Antwort ca. 10 g x 120 Zellen = 1,2 kg.

Sechste Frage:

Solar-FässerWie hoch ist das Gewicht vom Diesels, den wir verfahren um mit einem Auto 2,5 Mal die Erde zu umrunden.

Wir nehmen ein sparsames Auto mit 5 Liter Verbrauch auf 100 km. Und wir rechnen der Einfachheit halber mit einem Gewicht bei Diesel, 1 Liter = 1 Kg. Diesel ist leichter, die Umrechnung finden Sie unten *).

Berechnung für den Verbrauch für 100.000 km:
5 Liter auf 100 km = 0,05 Liter auf 1 km

also 0,05 Liter x 100.000 km = 5.000 Liter = 5 Tonnen

Wir haben also ein Verhältnis von 1,2 kg Silizium zu 5.000 kg Diesel – Mit einem bedeutenden Unterschied: die 5.000 kg haben wir verheizt und die sind ein für alle Mal weg.

Das Silizium können wir aber recyceln. Beim nächsten Mal fahren wir dann 5 mal oder 7,5 mal um die Erde!

Damit wird nun wohl auch klar: Die Geschichte der Solarenergie birgt eine Revolution. Man hat zwar versucht die Solartechnik in Deutschland auszublenden und auszubremsen. Sie ist aber nicht tot, sie steht erst am Anfang. Solarenergie wird ein wesentlicher Träger zusammen mit Windenergie der die alten Energien ablösen wird. Übrigens, die Herstellung eines Solarmoduls hat eine Energierücklaufzeit von knapp 1,5 Jahren. Die Energie, die zur Produktion aufgewendet wird, wird in dieser kurzen Zeit vom Modul wieder erzeugt.

Hermann Scheer schreibt dazu in seinem Buch, DER ENERGETHISCHE IMPERATIV

„Der Wechsel zu hundert Prozent erneuerbaren Energien bedeutet den umfassendsten wirtschaftlichen Strukturwandel seit dem Beginn des Industriezeitalters. Ein Strukturwandel ohne Verlierer und Gewinner ist undenkbar. Verlierer werden unweigerlich die Anbieter der konventionellen Energien sein – in welchem Ausmaß das der Fall ist, hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich an Haupt und Gliedern umzustrukturieren, sich mit drastisch sinkenden Marktanteilen abzufinden und neue Tätigkeitsfelder für sich zu finden, die keine Energiewirtschaftlichen mehr sein werden.“

Noch etwas spannender gefällig? Na gut…

Wir haben 400 € für zwei Solarmodule ausgegeben. Solarmodule waren einmal sehr teuer. In den 80er Jahren hätte man gut und gern 4.000 € dafür ausgegeben. Solarmodule werden aber sogar noch billiger werden (weniger Rohstoffverbrauch effizientere Technik).

5.000 Liter Diesel kosten heute ca. 5.500 € – Zwei Solarmodule kosten 400 EUR. Das ist ein Verhältnis von 14 zu 1

Siebte Frage:

Was könnte das im großen bedeuten?

Der Weltenergieverbrauch liegt heute bei täglich 90 Millionen Fass Erdöl. Ein Fass hat 159 Liter. Ein Supertanker fasst 2 Millionen Fass. Wir brauchen also jeden Tag 45 Supertanker. Fällt die Lieferung nur für eine Woche aus haben wir ein riesiges Problem.

90 Mio Fass x 159 Liter = 14,31 Milliarden Liter am Tag. Neben dem Rohstoff wird damit auch eine riesige Geldmenge bewegt. Man würde sie im Verhältnis 14 auf 1 verringern.Supertanker

Natürlich wird dieses Rohöl nicht ausschließlich für den Verkehr verwendet. Ca. 40% des Rohöls braucht man für andere Anwendungen in der Industrie, Chemie, Pharmazie, Heizung …

Die 60% und tatsächlich auch etwas mehr, können wir durch Erneuerbare Energien ersetzen.Im Verkehrssektor haben wir neben Diesel auch Benzin und Kerosin, (Kerosin werden wir so schnell leider nicht ersetzen können). Damit wird aber ein riesiger Teil eines Wirtschaftsfaktors obsolet. Mit der Einführung der eAutos wird es aber eine weitere Energierevolution geben.

Strom kostengünstig speichern

Eines der meistgebrauchten Argumente gegen die Energiewende heißt: Strom kann man nicht kostengünstig speichern. So wie sich die Photovoltaik vom Preis und von der Leistungsfähigkeit entwickelt hat, genau so werden wir es bei den Akkus sehen. Sie sinken ständig im Preis und werden leichter und leistungsfähiger und man kann sie direkt im Haushalt einsetzen z.B. in Verbindung mit einer Solaranlage.

Aber die eAutos selbst können auch einen riesigen gemeinsamen Akku für die Energiewende bilden. Im Durchschnitt stehen Autos die meiste Zeit und eAutofahrer kennen das, sie hängen fast immer zu hause an der Steckdose. Dabei werden sie aber nicht permanent geladen sondern man lässt den Stecker aus Bequemlichkeit in der Steckdose. Im Schwarm sozusagen dient der riesige Akku dazu direkt das Netz zu entlasten indem dann geladen wird, wenn Überschuss besteht und bei Mangel wird Strom wieder zurück gespeist. Das natürlich in vorher angegebenen Grenzen.

Dass die Strommenge die wir brauchen, wenn alle PKWs mit Strom fahren, eher gering ist (13,6% der Menge Strom, die wir jetzt verbrauchen) hatte ich hier bereits einmal vorgerechnet. Ergänzend sei noch gesagt, ich hatte es irgendwo gelesen: Mit dem in Deutschland seit Jahren vorhandenen Stromexportüberschuss könnten bereits 20 Millionen eAutos fahren. 

Damit aber nicht genug

Bereits im nächsten Jahr werden die ersten bezahlbaren eAutos im Handel sein. Hierüber werde ich in einem der nächsten Bloggs berichten. Sono-Sion

Was aber auch klar wird wenn wir das umsetzen: Energieverkauf bzw. Handel wird ganz andere und wesentlich kleinere Strukturen bekommen, bzw. möglicherweise sogar langfristig durch eine völlig andere Form die dem Tauschhandel ähneln könnte ersetzt werden. Dabei werden einfach nur Energieeinheiten verrechnet.

Energie erzeugt man zusehends selbst oder in Energiegenossenschaften, in der Nachbarschaft und vor allem dezentral. Energie muss also nicht mehr mühsam aus der Erde gepumpt und gefördert, sowie transportiert und raffiniert werden. Wir brauchen auch keine Kriege um Öl, manche Leute sagen auch verniedlichend „geostrategische Auseinandersetzungen“ dazu. Und das ist dann mal eine sehr schöne Geschichte.

Nun wird klar, dass Energiekonzerne neue Tätigkeitsfelder für sich finden müssen, die keine Energiewirtschaftlichen mehr sein können/werden.

Die vielen weiteren ungeklärten Fragen stehen bereits für die nächsten Blog-Artikel auf der Agenda und ja, Sie ahnen es bereits: Begrenzte Reichweite – teure, möglicherweise giftige und brennbare Akkus, dazu auch noch aus seltenen Erden – kaum Aufladestationen – sehr lange Ladezeiten, usw., das sind alles Mythen. Sollte man sich schon mal vormerken – xy(un)gelöst – time to e-drive.

Einen sonnigen Herbst wünscht

Ihr Klaus Müller

*) Diesel ist etwas leichter, in der Praxis schwankt die Dichte des Diesels von 820 bis 840 Gramm pro Liter.

PS. Nun ist der Artikel ca. 24 Std im Netz und hat schon etliche positiver Ergebnisse und Kritiken. Zum einen freue ich mich natürlich, wenn auch „Prominente“ aus der Szene ihr Lob aussprechen, so z.B. Prof. Volker Quauschning oder auch die Metropolregion Nürnberg.
Promi Rückmeldungen

 

Zum anderen gibt es auch zu den Kosten von Solarmodulen Fragen. Da hilft doch Tante Google und siehe da, die Module sind noch billiger:
ebay Solarmodule

Und hier ergab sich dann auch eine weitere Frage. Jemand schrieb in Facebook: „Ich will nicht elektrisch um die Erde fahren. Die Rechnung wäre anschaulicher, betrachtete man stattdessen die Wege zum Arbeitsplatz und zurück, typischerweise 12.000 km pro Jahr. Dafür braucht es (ein paar Privatfahrten wären ja auch dabei) den Output von 10 bis 12 Solarzellen. Pro Auto. So groß ist unser Dach nicht. Garten, ade?“
Eine gute Frage verlangt nach einer guten Antwort. Rechnen wir einmal:10 Module der neuesten Bauart haben eine Größe von ca. 16 m² und eine Leistung von 360 Watt x 10 = 3,6 kW. Das ergibt bei einer guten Ausrichtung ca. 3.600 kWh im Jahr.
Mit einem Mittelklasse-E-Auto verbraucht man 15 kWh/100km, das sind 0,15 kWh auf 1km. 3.600 kWh geteilt durch 0,15 gleich 24.000 km. Bleibt sogar noch was für den Eigenstromverbrauch.  Damit bleibt der Garten erhalten. 😉

Veröffentlicht in eAuto, Energiewende, Energiewirtschaft, Medien, Politik
4 Kommentare zu “xy(un)gelöst – time to e-drive
  1. Jahwe Nathan sagt:

    Genial, bleib am Ball!

  2. Gerhard Brouwer sagt:

    Ich schwanke noch ob ich weiter versuchen sollte im Ort care-sharing hinzukriegen oder mich mehr um Verbesserung des ÖPNV zu kümmern. Ich will mich informieren über den Sinn einer Umgehungsstraße durch den Freden von Bad Iburg mit der Aussage aus der Politik, das stehe im Verkehrswegeplan und sei unvermeidlich. Was macht Sinn, BUND hat schon Unterstüzung angeboten!

  3. Jens Rusteberg sagt:

    Lieber Herr Müller,

    ein toller Bericht. So funktioniert es. Es geht. Ich fahre seit 6 Jahren elektrisch. Nicht viel nur ca. 10.000 km pro Jahr. Habe eine kleine Anlage auf meinem Reihenhaus mit ca. 3800 kwh pro Jahr. Damit käme ich theoretisch ca. 20.000 km weit. Das reicht völlig aus. Und ich habe ein Reihenhaus in Norddeutschland. Wenn ich jetzt noch mein Auto (56kwh Akku) ans Netz schließen könnte, wäre vieles einfacher in der Zukunft.

  4. Na Re sagt:

    Klasse geschrieben!

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