Was Klimaskeptiker ausblenden – Versauerung der Meere

Was Klimaskeptiker ausblenden – die Versauerung der Meere. Mann will eine künstliche Trennung von Umwelt- und Klimaschutz herbei reden. Nur geht das überhaupt?

Viele Klimaskeptiker behaupten von sich, dass sie Umweltschutz sehr gut und wichtig finden. Aber das CO2 hätte nun mal nichts mit dem Klimawandel zu tun. Das ist sehr häufig anzutreffen. Man vollzieht eine künstliche Trennung von Umwelt und Klimaschutz.

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Von Carbon_cycle-cute_diagram-german.svg: *derivative work: FischXCarbon_cycle-cute_diagram.svg: *derivative work: FischXCarbon_cycle-cute_diagram.jpeg: User Kevin Saff on en.wikipediaCarbon_cycle-cute_diagram.jpeg: User Kevin Saff on en.wikipediaderivative work: Brudersohn (talk) – Carbon_cycle-cute_diagram-german.svg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15257380

Ganz abgesehen davon, dass der natürliche CO2-Kreislauf meist völlig unbekannt ist, und damit auch die schädigende Wirkung der anhaltenden Verbrennung fossilen Ressourcen seit mehreren Generationen, in einem Ausmaß, dass auf die Atmosphäre nicht mehr verkraftet, verkraften auch die Meere den CO2-Eintrag nicht mehr.

Das Video von DW Deutsch zeigt es.

Darin heiß es:

Sie sind Zeugen des Klimawandels: Kalkalgen. Sie bilden ein dünneres Skelett als früher. Weil die Ozeane immer saurer werden.  Aber was macht das Mehr sauer? Ganz einfach, Kohlendioxid. Das landet nicht nur in der Atmosphäre und führt zu steigenden Temperaturen. Es gelangt auch ins Meer. Ein gutes Drittel des Kohlendioxids nehmen die Ozeane auf. Sie sind ein gigantischer Speicher. Bedecken sie doch etwa 70 Prozent der Erdoberfläche.

Aber immer noch mehr CO2, das geht an die Substanz. Was passiert? Das Kohlendioxid löst und reagiert mit dem Wasser zu Kohlensäure und die macht das Meer sauer. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts erwarten Forscher einen so niedrigen PH-Wert in den Mehren, wie seit 650.000 Jahren nicht mehr. Die Folgen sind gravierend für etliche Kalkalgenarten, aber auch für andere Meerestiere, die in ihrer Existenz bedroht werden. Kaltwasserkorallen, Seegurken oder die winzigen Flügelschnecken.

Flügelschnecken

Sie haben Gehäuse, die sich im Meerwasser auflösen können. Forscher erbrachten den Nachweis: Sie simulierten die zu erwartende Kohlendioxidkonzentration für das Jahr 2.100. Die Schutzhülle der Schnecken löste sich innerhalb von zwei Tagen auf. Verschwinden die Winzlinge, hätte das Folgen für andere Tiere. Fische oder Seevögel müssten sich neue Futterquellen erschließen.

Die Versauerung der Meere hat aber noch eine andere Folge. es wird lauter. Schwingungen, die zum Beispiel durch Brandungswellen entstehen, werden eigentlich durch gelöste Minerale im Wasser wieder geschluckt. Das ist gut für die Meeresbewohner und deren Kommunikation. Doch wegen der Versauerung nimmt die Konzentration der Minerale ab. Und damit nimmt der Unterwasserlärm zu. Das kann die Kommunikation der Tiere stören.

Saures Meer – Lautes Meer.

In den nächsten Jahrzehnten wird der Schallpegel stark ansteigen.

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Was aber auch zu befürchten ist: Mit dem der Versauerung der Meere Brechen Nahrungsketten komplett zusammen und damit könnten wir das größte Tiersterben erleben, das wir je erlebt haben.

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Hier eine neuere Doku des Senders Phönix zu dem Problem, mit jetzt schon erschreckenden Zuständen.

Also, liebe Klimaskeptiker, ihr seht, eine künstliche Trennung von Umwelt und Klimaschutz wäre fatal. Sie würde den Umweltschutz komplett aushebeln. Und dafür seid ihr doch auf keinen Fall, oder?

In diesem Sinne – Energiewende-Rocken

Eurer Klaus Müller

 

 

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