Klimapanik – ich hab schon so viel überlegt

Klimapanik – ich hab schon so viel überlegt
Atmosphärische Karte der Ozonschichtdicke * Quelle: Karte basiert auf den [http://gmt.soest.hawaii.edu/ Generic Mapping Tools] * Autor: San Jose , 19. April 2008 {{GFDL-GMT}}
“Klimawandel hat es schon immer gegeben, der Mensch kann es eh nicht ändern”
“Klimapanik ? Ich hab schon so viel überlegt. Und ich habe alles überlebt. Was war das denn mit dem Waldsterben damals oder dem Ozonloch? Alles grüne Panikmache, genau so wie jetzt mit Eurer Klimahysterie.”

Das liest man oft in den Kommentarspalten in den sozialen Medien. Ich ärgere mich über solch dumme Sprüche, denn man weiß doch, dass das alles nicht von alleine behoben wurde.

Deshalb hier eine schöne Gegenrede.

Der Text ist nicht von mir. Der Verfasser freut sich aber wenn ich ihn veröffentliche.

Ozonloch

Die Ozonschicht wurde besonders an den Polen dünn.
Die Hautkrebsrate in Südafrika und Australien stieg an.
Man entdeckte eine Ursache. Die FCKW.
Ein weltweites Verbot wurde umgesetzt.
Die Ozonschicht als wichtiges Schutzschild vor zuviel gefährlicher UV-Strahlung baut sich wieder auf.
Gefahr erkannt, Gefahr verbannt.
Natürlich hätte man auch mit den Achseln zucken können, “iss halt so”.

Blei im Benzin – Blei im Blut

Bis in die 80er Jahre wurde Kraftstoff Blei beigemischt. Um die Klopffestigkeit zu erhöhen. Bis man feststellte, dass Blei sich im menschlichen Organismus anreichert und als ein Nervengift wirkt. Über Muttermilch an Säuglinge abgegeben wird.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Natürlich hätte man auch mit den Achseln zucken können, “iss halt so”.

Saurer Regen – Waldsterben

In den 80er Jahren stellte man eine starke Schädigung des Waldes durch “sauren Regen” fest. Industrieabgase mit Schwefeldioxid belasteten Wald und Böden. Die pH-Werte waren jenseits von gut und böse.
Man verpflichtete die Industrie zur Entschwefelung ihrer Abgase.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Natürlich hätte man auch mit den Achseln zucken können, “iss halt so”.

Das ist doch das Geniale am Mensch.
1. Er bemerkt nachteilige Veränderungen als bedrohend.
2. Er forscht nach den Ursachen
3. Er erkennt die Ursache
4. Er entwickelt eine Lösungsstrategie zur Ursachenbeseitigung

Und das Beste ist, wir Alle profitieren davon.
Weil der Mensch schlau, genial ist und mit einer unstillbaren Neugier ausgestattet, die wesentlicher Motor für Entwicklung, Fortschritt und Innovation ist. Weil er an morgen denkt.
Die das negieren, die das nicht interessiert, die da mit den Achseln zucken, die finde ich so ziemlich von vorgestern. Bequem, egoistisch, dekadent.

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