LEISE-PR – leise Lügen #001

Wie kann es eigentlich geschehen, dass man bei genauerer Recherche zu einem Thema, auf eine unfassbare Verdrehung von Tatsachen stößt um am Ende auf eine unverschämte bodenlose Doppelmoral zu schauen?

Wenn Dinge verschwiegen oder aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden sollen, wenn Argumente umgedreht, Meinungen so übermittelt und fest in der Bevölkerung verankert werden sollen, dass sie hängen bleiben, dann eignet sich eine Methode dafür, dessen Name recht unbekannt ist: LEISE-PR (LP). Das ist eine besondere Methode von PR, also Publik Relations. Was also ist LEISE-PR? Es ist eine Möglichkeit Dinge auch aus einer anderen Richtung zu beleuchten, sagen die einen und andere sind naiverweise sogar gern bereit dies als “ein wenig schummeln” zu akzeptieren. Dass sich dahinter gezieltes, dreistes, absichtliches Lügen zum eigenen wirtschaftlichen Nutzen verbirgt, ist offensichtlich. Nur fast immer kann man es nicht beweisen, oder?

Die Art und Weise wie LEISE-PR (LP) arbeitet ist sehr unterschiedlich. Per Definition ist LEISE-PR die Vorgehensweise, die den Absender völlig verheimlichen soll. Es gibt zwar auch andere Definitionen, aber dies scheint mir die richtigere zu sein. Am Ende kann nicht erkannt werden wer der Auftraggeber war und der steht sozusagen im Schatten. Am besten soll man es noch nicht mal erahnen, wer es war. Und möglichst sollte man nicht einmal erkennen, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt.

Für dieses Gebiet gibt es heutzutage spezialisierte PR-Agenturen.  Um einer Kampagne den größtmöglichen Erfolg zu bescheren, braucht es absolute Fachleute. Medienstrategen, Kommunikationswissenschaftler, möglichst mit soziologischer oder psychologischer Ausbildung, hochqualifizierte Leute eben, Texter, Drehbuschschreiber usw. die einem ein X für ein U verkaufen und am Ende hat man ein Y in der Einkaufstasche. Es versteht sich von selbst, dass es dort oft um sehr große Summen geht.

LEISE-PR – leise Lügen #001 – mit lauter Stimme

Umso schwieriger ist es eine Beweisführung hinzubekommen. Welche Agentur war der Urheber für welche Kampagne? Und natürlich welcher Auftraggeber steckte dahinter? Alles was ich hier schreibe kann also nur hypothetisch sein. Das macht die Aufgabe schwierig. Trotzdem will ich versuchen auf die Gefahren und die Macht solcher Kampagnen hinzuweisen, denn es gibt sie massenweise. Und ich möchte auf eine PR-Agentur von vielen hinweisen, bei der es gelungen ist eine Kampagne zu enttarnen. Das kommt aber erst im nächsten Artikel. Der Name sei aber hier schon einmal genannt, damit er sich einprägt:

Serviceplan Public Opinion

Serviceplan Public Opinion heißt die Agentur der “leisen Flüsterer”. Ebenso werden wir in den nächsten Artikeln erfahren wie solche Kampagnen genau funktionieren und welchen Aufwandes so etwas bedarf. Und es taucht sogar noch eine weitere spannende Frage auf: Ist der Auftraggeber wirklich der Auftraggeber? Es bleibt also spannend.

Es versteht sich von selbst, dass eine LP-Kampagne nur dann zu einem Erfolg geworden ist, wenn

a.) am Ende der größte Teil derer erreicht wurde, die man erreichen wollte, also z.B. Publikumsgruppen, wie (bestimmte) Verbraucher oder Wähler
b.) diese dann glauben, dass sie nun etwas wissen, an dem es keinen Zweifel gibt.

eAuto

AutosWie einige wissen, ist das Elektro-Auto eine sehr große Bedrohung für die alten Autokonzerne und die enormen Vorteile des eAutos sind erst wenigen bekannt, zumindest meist nur den Insidern. Ganz Deutschland aber will oder kann oder aber soll das nicht sehen. Und so setzt sich sehr schwer eine sachliche und nüchterne Betrachtung des eAutos durch. Die Situation ist eher hysterisch, mit Rationalität hat sie wenig zu tun und an Stammtischen, (das war die Zielgruppe) ist dann auch klar was kommt:
– zu teuer
– zu geringe Reichweite
– eigentlich nicht sauberer als ein moderner Verbrenner
– Akkus sind giftig
Sie wissen schon, und ihnen fallen jetzt selbst noch einige Beispiele ein.

Hier will ich einmal an einem Beispiel aufzeigen was LEISE-PR tatsächlich kann und das sogar mit einer unverschämten Doppelmoral. Tatsächliche Fakten stören in einer ernsthaften Debatte. Wenn man einen Gegner oder Konkurrenten bekämpft, müssen bestimmte Fakten unter den Tisch fallen, also blendet man sie aus und verschweigt sie. Der Gegner, hier also das eAuto, und der Angreifer, das herkömmliche Auto (und ausgerechnet auch noch des deutschen liebstes Kind), treffen in dieser Geschichte aufeinander. Das beste Thema für den Stammtisch, also braucht es das richtige Futter. Dafür passen am besten Schmutzkampagnen. Die wirken am nachhaltigsten, wenn man möglichst viel Emotionen verwendet. Was eignet sich da besser als starke Gefühle wie Leid und Mitleid? Und weil die Fakten nicht ganz passen werden sie eben hingebogen.

Der Trick mit dem Weglassen

Kinderarbeit im KongoObwohl wirklich alles darauf hinweist, dass das eAuto dem Verbrennungsmotor und den möglichen Alternativen, wie der Brennstoffzelle, in allen  Bereichen haushoch überlegen ist, finden wir folgende Meinung in der Bevölkerung. Geschätzt gehen 80 bis 90% der Deutschen davon aus, dass es sehr große Hindernisse bei der Einführung des eAutos geben wird und sich das gleich in mehreren Dingen äußert. Es kann sich also so schnell nicht durchsetzen, wie man es manchmal hört.

Ein wichtiger Punkt dabei ist die Akku-Technik. Die soll lange noch nicht ausgereift sein. Aber wie man überall hört, soll sie sogar aus giftigen Materialien bestehen, die zudem auch noch selten sind (Seltene Erden). Und so entstand die Kobalt-Lüge. Seltene Erden, Akku-Brände, Gift, und menschenverachtende Kinderarbeit im Kongo. Vorweg gleich eins: Lithium und Kobald gehören nicht zu den seltenen Erden, im Gegenteil sie sind sogar sehr häufig.  Sie sind auch nicht giftiger, zumindest wenn man sie mit anderen Metallen vergleicht. Und es besteht auch weltweit kein Mangel, selbst wenn alle Autos dieser Welt damit bestückt würden, wäre auch für die anderen wichtigen Anwendungsgebiete dieser Stoffe, noch genug da.  Siehe hier.

Diese Kobalt-Lüge – sehr oft zu finden – weshalb eigentlich?

Es gibt dazu viele Videos wie dieses hier und Berichte die durch die sozialen Netzwerke gejagt wurden und auch durch die normalen Medien gelaufen sind. Diese Berichte zeigen wie kleine Kinder im Kongo in illegalen Erdlöchern Kobalt für Handys und E-Akkus aus der Erde klauben. Man sieht darin sehr traurige Bilder mit diesen armen Kindern. Die sozialen Verwerfungen im Kongo sind die Ursache für diese Zustände. Und es ist völlig egal, ob die Kinder nach Kobalt, Kupfer oder irgendeinem anderen Rohstoff mit ihren kleinen Händen schürfen, es ist eine Schande für den Kongo, aber zugleich eine sehr große Schande für uns. Wir schauen nämlich weg, und interessiert das Thema nur für einen Augenblick.

Blaue FlaschenAllerdings wird nun in diesem Video und anderen Berichten das eAuto mit dem Bedarf an Kobalt in Verbindung gebracht. Und nun wird es spannend:  Kobalt wird auch in Akkus für Akkuschrauber gebraucht.  Pappa hat sich doch gerade einen neuen aus dem Baumarkt geholt, die Tochter hat ein neues Laptop bekommen und Handys haben diesen Rohstoff auch in ihren Akkus.

Kinderarbeit im Kongo wird in Verbindung mit dem eAuto sozusagen in die Gehirne eingebrannt.

Das versteht man unter Storytelling, einem Bereich der in der PR-Branche gebräuchlich ist. LP Kampagnen haben immer eines gemeinsam: Das Verschweigen bestimmter wichtiger Informationen und das Überhöhen bestimmter anderer Aspekte.  Damit lässt sich vieles erreichen.

Um nun einmal das Gegenteil zu versuchen, stelle ich nun eine Liste auf, die den meisten völlig unbekannt sein wird.

Der Weltbedarf an Kobalt ist den meisten völlig unbekannt. Kobalt wird an Stellen eingesetzt die die meisten gar nicht vermuten die wir aber trotzdem ständig in unserer unmittelbaren Nähe finden. E-Autos sind nun ein neues zusätzliches Anwendungsgebiet. Und frei nach dem Motto “Always Fokus on the GOOD News”, möchte ich das folgende einmal sarkastisch überhöhen:

  • Gehärtete Kurbelwellen in jedem Automotor – mit Premium-Kobalt – mit echter Kinderarbeit aus dem Kongo
  • Blaue Seltersflaschen – Premium-Kobalt – mit echter Kinderarbeit aus dem Kongo
  • Bemalung von Porzellan und Keramik – Premium-Kobalt – mit echter Kinderarbeit aus dem Kongo
  • Gehärtete Schraubendreherklinge im Werkzeugkasten – Premium-Kobalt – mit echter Kinderarbeit aus dem Kongo
  • Magnetische Datenträger wie Tonband- und Videokassetten, die wir tausend-tonnen-weise auf den Müll gekippt haben. Premium-Kobalt – mit echter Kinderarbeit aus dem Kongo
  • Selbst In der Tierproduktion wird dem Futter in Spuren Cobalt hinzugefügt, falls die Tiere von cobaltarmen Weideflächen ernährt werden müssen. Hierüber soll Wachstums- und Laktationsstörungen, Blutarmut und Appetitlosigkeit entgegengewirkt werden. Premium-Kobalt – mit echter Kinderarbeit aus dem Kongo

Wo bleibt ihr Aufschrei?

Kein Auto mit einem Verbrennungsmotor kann zuverlässig laufen, wenn nicht hochgehärteter Stahl zum Einsatz kommt für die am schwersten belasteten Teile. Selbst zum entschwefeln unseres Benzins wir Kobalt als Katalysator verwendet. Aber erst als die eAuto- und Handyakkus Thema wurden, fielen sehr arme Kinder aus dem Kongo in den Scheinwerfer der Medien. Dabei enthalten die alltäglichsten Gegenstände Kobalt.

Doppelmoral? Warum regt das keinen auf?

Ganz einfach, dass hätte nur wenige interessiert. Wir müssten uns alle eingestehen, dass wir ständig bei der Kinderarbeit im Kongo aber auch anderswo wegschauen. Die Situation nicht nur der Kinder im Kongo, gleicht seit Jahren einer Katastrophe. Interessant wird das ganze nur dann, wenn man es für Propaganda-Zwecke verwenden kann. Gezielte Kampagnen von Auftraggebern mit viel Geld – zusammengestrickt zu einer interessanten Story. Es reicht, wenn die Story dort aufhört, wo die notwendige Propaganda übermittelt wurde. Weitere Hintergründe würden nur stören.

Hier aber das was wirklich los ist im Kongo mit einem Ausschnitt aus einem Bericht des SWR aus der Sendereihe Planet Wissen:

Anarchie im Kongo – die Region Katanga

Die DR Kongo könnte aufgrund ihrer Bodenschätze das reichste Land Afrikas sein. Dazu fehlt nach UN-Berichten aber eine funktionsfähige und organisierte Regierung, die frei von Korruption und ausbeuterischen Interessen ist. Ein Beispiel für das schlechte Management der Rohstoffe ist die Kupfer-Region Katanga, in der die industrielle Erz-Förderung unter Diktator Mobutu komplett zusammengebrochen ist. Allein hier, im reichsten Bergbaurevier der Welt, können Kupfer, Kobalt, Germanium und Uran abgebaut werden.

Luftbild einer riesigen Mine.

Kobalt-Mine in Katanga

In Katanga sieht man keine funktionsfähigen Maschinen, trotzdem wird überall gegraben. Die ehemaligen Bergarbeiter und viele hierher gezogene Kinder und Jugendliche bedienen sich selbst. Sie begeben sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Abhängigkeit von Milizen und Schmugglern, die das Gebiet kontrollieren. Heute noch sind fast 20 Prozent der Einwohner der DR Kongo vom Kleinstbergbau abhängig. Dieser “artisanale” Bergbau – ohne bedeutende technische Unterstützung – macht für die heimische Wirtschaft fast die gesamte Rohstoffproduktion aus.

Die Hintergründe im Kongo kann man nur mit ein wenig historischen Kenntnissen verstehen. Der Kongo ist das von den Bodenschätzen her, reichste Gebiet in Afrika. Er ist bettelarm weil er so reich ist. Wir brauchen aber die Rohstoffe und wir sind es, die gefügige Regimes benötigen, um an die Rohstoffen zu gelangen. Einige kennen noch den Namen Lumumba. Patrice Lumumba war das Sprachrohr der Aufständischen im ehemaligen Kolonialgebiet von Belgien, dem Kongo.

Zitat Wikipedia:

PatriceLumumba1960“Als am 30. Juni 1960 der Kongo seine Unabhängigkeit von Belgien erlangte, wurde Patrice Lumumba – trotz großen Widerstandes der weißen Siedler und der führenden Oberschicht des Landes – erster Ministerpräsident der in die Freiheit entlassenen jungen Republik. ”

Er wollte die Selbstständigkeit des Kongos und  die Bodenschätze für das Volk zu schützen. Er wurde ermordet. Beim Kupfer haben wir das gleiche mit Salvador Allende, der ermordet wurde, weil er die Kupferminen in Chile verstaatlichen wollte.

Nun kann man natürlich sagen, dass man die Berichte über den Zusammenhang in der Berichterstattung, Kobalt/Kinderarbeit und der deutschen Autoindustrie, als LEISE-PR bezweifelt: Wieso, die deutschen Autobauer haben sich doch auch für das eAuto entschieden. Weshalb sollten die denn solche Geschichten in Auftrag geben? Das sttimmt, es lässt sich tatsächlich nicht beweisen.

Im Umkehrschluss: Könnte man aber genau so schlussfolgern, dass dann die Definition von LEISER-PR nicht stimmen kann, denn die muss ja die Auftraggeber verschleiern. Sonst würde man leicht verstehen, was da im Hintergrund für Interessen stehen. Ein weiteres Moment von LEISER-PR: Eine Story muss mehrfach erzählt werden. Ein einzelner Bericht prägt sich nicht ein und am besten ist es immer wenn es irgendwie offiziell klingt. Dazu sollte es mehrfach durch alle Medien gehen. Je seriöser das Medium um so glaubwürdiger. Und tatsächlich gelingt das den PR-Agenturen immer wieder. Das ist aber gar nicht schwer. Warum, das erfahren sie in einem der nächsten Beiträge.

Vorteil – Nachteil

Der Vorteil LEISER-PR kann aber auch schnell zu Nachteil umschlagen. Ein Vorteil ist, dass sich so etwas sehr lange in den Köpfen halten kann. Nachteil wäre es z.B. dann, wenn man dringend eAutos verkaufen müsste, weil ausländische Hersteller auf den Markt drängen und Kunden bereits hinter die Vorteile von eAutos gekommen sind und die Nachfrage steigt. Denn viele haben die, und andere Storys rund ums eAuto-Bashing natürlich längst durchschaut und wissen, dass eAutos heute schon sehr tauglich sind. Betrachtet man die Gesamtkosten, sind sie meist sogar schon billiger. Absolut niedrigste Wartungs- und Tankkosten sind das Geheimnis.  Deshalb gibt es auch jetzt schon eine zwar geringe aber stark steigende Nachfrage und lange Lieferzeiten. Aber auch das muss man nicht gleich hinausposaunen. Wer weiß was wird, wenn sich das noch doller herum spricht?

Zurück zum Akku

Akkuhersteller arbeiten bereist auf Hochtouren daran, die Menge an Kobalt zu reduzieren, denn Kobalt ist teuer. Es gibt auch bereits Akkus in eAutos, die ganz ohne Kobalt auskommen.  LiFePo ist ein Akkutyp und er wird vom weltweit größten Autohersteller, der chinesischen Autofirma BYD eingesetzt wird. Ein Gschmäckle kommt dann auf, wenn man weiß, dass Daimler zusammen mit BYD die Gemeinschaftsproduktion eines in China hergestellten eAutos, dem Denza, betreibt.

Also nicht vergessen, Kommunikationswissenschaftler, das klingt doch so gut und neutral – und die Wissenschaft selbst ist es auch, das muss man ihr lassen. Nur PR-Agenturen wie Serviceplan Public Opinion, die beschäftigen Kommunikationswissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen und die stellen ihr Wissen sehr bereitwillig für die Machenschaften dieser Agentur zur Verfügung. Ob man das bewundern kann? Alles hat seinen Preis und dort scheinen viele käuflich zu sein.

Also gespannt sein auf die nächste Ausgabe von LEISE-PR – leise Lügen. Die Kobaltlüge kann man denen nicht nachweisen, wie auch? Es gibt ja hunderte dieser Agenturen, jede hätte das machen können. Eine Unterstellungsabsicht in dieser Richtung auf alle dieser Agenturen muss ich deshalb strikt zurückweisen.

Warum ich nun speziell Serviceplan Public Opinion erwähne geschieht aus einem anderen Grund. Denen konnte man tatsächlich eine andere Kampagne nachweisen und die hatte etwas mit der Energiewende zu tun. Das also beim nächsten Mal. Und natürlich auch die Auflösung, ob der Auftraggeber wirklich der Auftraggeber war.

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Nachtrag:

Ohne das Problem der Kinderarbeit kleinzureden: Diese Art der Auseinandersetzung wird der Realität vor Ort nicht gerecht – und verhindert sogar eine ehrliche und nötige Diskussion über Lösungsansätze. Denn die Aussage, dass durch die Nachfrage nach E-Autos der „Anstieg der Kinderarbeit vorprogrammiert“ sei: Das ist, wenn überhaupt, nur die halbe Wahrheit. Richtig ist: Minderjährige sind vor allem rund um den Kleinbergbau tätig, jene teilweise illegalen, unsicheren, unregulierten und ohne großes Gerät betriebenen Minen. „Darunter sind auch siebenjährige Kinder, die in weggeworfenen Abfallprodukten der industriellen Minen nach Kobalt suchen und die Erze sortieren und waschen, bevor sie verkauft werden“, schreibt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in einem Report, der Ende 2016 für internationale Schlagzeilen sorgte und Automobilhersteller in Erklärungsnot brachte.

schrieb emobicon in seinem Blogbeitrag.

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Locker bleiben und Energiewende Rocken

Sonnige Grüße

Ihr Klaus Müller

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3 Kommentare zu “LEISE-PR – leise Lügen #001
  1. Peter sagt:

    Der Nachtrag ist nicht von Emobicon, sondern von dem Journalisten Jonas Gerding: https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/kinderarbeit-in-minen-weniger-e-autos-sind-auch-keine-loesung/22671726.html

    Warum Emobicon Texte von anderen Seiten kopiert, erschließt sich mir nicht. Aber muss man ja nicht unterstützen 😉

    Ansonsten: Schöner Beitrag!

    • web490 sagt:

      Vielen Dank Peter.
      Was die kobaltfreien Akkus von BYD betrifft, so ist BYD ja als größter Elektroautohersteller der Welt mit seinen Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO) sehr erfolgreich. Der einzige Nachteil der (mir) bekannt ist, ist das etwas höhere Gewicht. Dem steht aber der seit Jahren günstigere Preis gegenüber. Insofern ist klar, dass sie in den bisherigen Massenmärkten das Rennen gemacht haben. Was die zukünftigen Massenmärkten betrifft scheint das Rennen immer noch sehr offen zu sein.

  2. Viola sagt:

    Die Faktenlage ist oft kompliziert und von verschiedenen Interessenslagen geprägt. Es gibt nicht immer ein Richtig oder Falsch.
    Unterdrückte Informationen sind dagegen immer bedenklich, weil sie die Faktenlage verzerren. Oft blickt die Politik selbst nicht durch, trotz Primärquellen, muss aber entscheiden.
    Wie wollen wir als Wähler*innen da am Wahltag mit einem ❌ alle Themen in unserem Sinn entscheiden?
    Demokratie ist im mittleren Durchschnitt die beste Staatsform. Immer noch. Aber man sollte über eine Renovierung nachdenken.

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