Olli der Name für fahrerlose Minibusse aus dem 3D-Drucker
Seit einigen Stunden sind in Washington, D.C. elektrische, fahrerlose Minibusse aus dem 3D-Drucker unterwegs. Hinter dem neuen Mobilitätskonzept stecken der Autobauer Local Motors und das IT-Unternehmen IBM, das seine Künstliche Intelligenz Watson für das Projekt zur Verfügung stellte. Selbstverständlich fahren die kleinen Busse akkubetrieben. Die Zukunft hat also begonnen.

Über die Zusammenarbeit mit Local Motors heißt es in einer Pressemitteilung von IBM: „Local Motors, der führende Integrator für Fahrzeugtechnik und der Entwickler des ersten 3D-gedruckten Autos der Welt, hat heute das erste selbstfahrende Vehikel vorgestellt, das die hoch entwickelten kognitiven Computing-Fähigkeiten von IBM beinhaltet.“

Das Fahrzeug trägt den Namen Olli, ist deutlich kleiner als normale Stadtbusse und bietet Sitzplätze für insgesamt 12 Passagiere. Seine Jungfernfahrt auf einer öffentlichen Straße feierte Olli im Rahmen der Standorteröffnung von Local Motors in Maryland.

Der kleine, aus dem 3D-Drucker stammende Elektrobus ist dank seiner ausgefeilten Sensorik in der Lage, große Mengen von Verkehrsdaten zu analysieren und daraus zu lernen.