Physikprofessoren aus Heidelberg ist er eigene Ruf völlig egal – FakeNews ohne Ende

Physikprofessoren aus Heidelberg ist er eigene Ruf völlig egal – FakeNews ohne Ende

Jetzt wird es heftig:

“Die Heidelberger Stellungnahme: Physiker sezieren Energiewende”

schreibt der rechte Onlineblog AchGut, den Hendrik M. Broder betreibt. Gunter Frank ist der Gastautor und die gesammelte Klimaskeptikergemeinde jubelt.

Worum geht es?

Drei Uni-Professoren des physikalischen Institut der Universität Heidelberg gaben auf der Homepage ihres Institutes eine bemerkenswerte Stellungnahme ab. Titel ihrer Studie: Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen. Klickt man auf den Link bei AchGut, so bekommt man ein PDF-Dokument angezeigt vom 15.017.2019.

Wir lesen:

Die Energiewende soll den fortschreitenden Klimawandel aufhalten. Zu diesem Zweck hat sich
Deutschland im Klimapakt der Europäischen Union verpflichtet, den Ausstoß klimaschädlicher
Gase bis 2050 um 80% bis 95% zu verringern. Als Zwischenziel soll laut Bundesministerium für
Umwelt (BMU) bis 2030, das heißt in etwa zehn Jahren, deren Ausstoß gegenüber heute um
gut 40% gesenkt werden.
N.B.: Quellen zu allen Angaben in diesem Text finden sich in einer separaten Excel-Datei unter:
https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/Quellenangaben_Web_2019.xls

Fakten

Um abschätzen zu können, wie realistisch dieses 40%-Zwischenziel ist, muss man als erstes
einen Blick zurückwerfen: Was wurde in der gleichen Zeitspanne, d.h. in den vergangenen zehn
Jahren, beim Klimaschutz in Deutschland erreicht, nachdem erheblich in den Ausbau von Wind
und Sonnenkraftanlagen investiert wurde? Die Antwort fällt ernüchternd aus – der Ausstoß
klimaschädlicher Gase ist seither unverändert, abgesehen von kleinen zufälligen Schwankungen.

Die Uni veröffentlicht das wirklich

Und tatsächlich finden wir genau dieses PDF auf der Seite der Uni verlinkt. Aber wenn man sich das genauer anschaut, dann strotzt das Dokument nur so von Fehlern. Die Professoren, Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Dubbers, Prof. Dr. Johanna Stachel, Prof. Dr. Ulrich Uwer, sind Physiker/innen. Aber bei der Art der Fehler, die ich im weiteren auszugsweise untersuche, kann man auf der ersten Blick nur zu dem Urteil kommen, das müssen Missverständnisse sein. Auf den zweiten Blick wird einem klar, da wird so unsauber gearbeitet, dass auch Studenten sofort protestieren müssten. Was soll dieses Machwerk denn bezwecken? Das was es macht, es schädigt die ganze Reputation des Institutes. Aber Eins nach dem Anderen.

Auch das Lobby-Institut EIKE informiert über die Stellungnahme und hier lesen wir…

Im Jahre 2017 erschien auf der Webseite der Universität Heidelberg ein kurzer Aufsatz unter dem Titel „Findet eine Energiewende überhaupt statt“? Der Aufbau dieses Aufsatzes, verfasst von Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Dubbers, Prof. Dr. Johanna Stachel (ehemalige Vorsitzende der deutschen physikalischen Gesellschaft) und Prof. Dr. Ulrich Uwer, war bemerkenswert. Es begann im ersten Drittel mit einer Eloge auf die Energiewende, welche an die von jeglicher technischen Sachkenntnis befreiten Aussagen einer Frau Claudia Kemfert erinnerte. Danach wendeten sich plötzlich Ton und Sachinhalt in der Schrift, sie wurde knallhart, sachlich und schonungslos. Ihr Schlussteil war dann wieder im gleichen Stil wie das erste Drittel gehalten.

Dieser alte Beitrag ist nun von den gleichen drei Autoren durch eine aktuelle und mutigere Version vom 15.7.2019 ersetzt worden und heißt jetzt „Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen – ein Kommentar aus der Physik„, nachfolgend aufrufbar in   Energiewende_Web_2019. Die alte Version ist im Netz nicht mehr vorhanden (vielleicht noch in Netzarchiven).

Erheiternd …

Erheiternd ist, die Klimaleugnerschmiede EIKE erwähnt nicht mal mit einem Wort, dass  man in Heidelberg den anthropogenen Klimawandel nicht leugnet, sondern anerkennt.

Zurück zu den drei Professoren. Sie arbeiten bereits seit 2017 an einer ähnlichen Schrift. Und tatsächlich ist sie im Netz noch zu finden. Auch diesmal haben wir ein PDF gefunden.

In dem neuen PDF erklären die Professoren weiter …

Zwar ist der CO2-Ausstoß in den Jahren nach der Wiedervereinigung leicht zurückgegangen
(um 25%), weshalb 1990 gern als Referenzdatum genommen wird. Dieser Rückgang lag jedoch
vor allem an der Deindustrialisierung der neuen Bundesländer. Die in der Abbildung sichtbare
geringfügige Abnahme im Jahr 2018, ausgelöst durch den vorangegangenen milden Winter,
wurde in den Medien gebührend gefeiert.

Um zu verstehen, warum sich der CO2-Ausstoß trotz großer Anstrengungen nicht verringert, ist
es wichtig, die Entwicklung der gesamten Energieversorgung zu betrachten. Es verzerrt das Bild,
wenn man, wie es sich eingebürgert hat, nur den Stromsektor betrachtet, da dieser nur 18%
des gesamten Energiesektors ausmacht. Außerdem sind große Verschiebungen zwischen den
einzelnen Sektoren vorgesehen, und wenn man beurteilen will, ob eine solche Verschiebung
möglich ist (etwa beim Wechsel vom Benzin- zum Elektroauto), muss man das Gesamtsystem
betrachten.

Ok, dann betrachten wir den Wechsel vom Benzin- zum Elektroauto

Dazu lesen wir auf Seite 5 eine Einschätzung welcher Energiebedarf beim E-Auto, abgeleitet vom Verbrenner, angesetzt werden müsste…

Um ein Gefühl für die Größe dieser Zahlen zu bekommen: Die Leistung eines neu zugelassenen
PKW liegt heute laut Kraftfahrt-Bundesamt im Mittel bei 111 kW. Bei typisch 30% Wirkungsgrad
benötigt ein PKW unter Volllast daher 111 kW/30% = 370 kW Eingangsleistung. Natürlich ist
nicht jeder PKW ständig mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs, sondern im Mittel teilen sich
dreihundert Elektroautos ein Windrad (die Autos in der Garage mitgezählt).

Aber angesichts eines Bestands von heute 46 Millionen PKW würden hierfür weit mehr als hunderttausend weitere Windräder gebraucht. Der grüne Strom kann aber nur einmal genutzt werden, und muss bereits für den Ersatz der Kernkraft herhalten. Elektroautos werden daher ihren Strom auch auf lange Sicht im Wesentlichen ganz aus konventionellen fossilen Kraftwerken beziehen. (Der oft zitierte, etwa dreifache Effizienzgewinn des Elektromotors gegenüber dem Benzinmotor geht durch die geringen 30%-Effizienz der fossilen Stromerzeugung wieder verloren.)
Elektroautos, so attraktiv sie sein mögen, tragen daher praktisch nichts zur Energiewende bei.

Was ist die Fragestellung?

Die Frage ist, wie viel Mehrbedarf an Strom braucht es für eine komplette Umstellung auf E-Mobilität. Nun kann man nicht erwarten, dass jedem sofort klar ist, dass Strommengen in Kilowattstunden kWh ausgedrückt werden. Wer auf die eigene Stromrechnung schaut findet dort immer kWh. Kilowattstunden sind also eine Leistung die man über eine Zeit bezieht.

Unsere Professoren, die doch selbst Physikfachleute sind verwenden aber Kilowatt kW, also nicht die Energiemenge sondern die Leistung, um das Problem zu beschreiben, und kommen dann zu der Feststellung, “Elektroautos, so attraktiv sie sein mögen, tragen daher praktisch nichts zur Energiewende bei.”.

Leistung, also kW, wäre für das Laden entscheidend, nicht aber für die grundsätzliche Frage wie viel Energie bereitgestellt werden muss, um den ganzen KFZ-Verkehr auf E-Mobilität umzustellen. Für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigt haben gibt es den Artikel “Elektroauto – Die Zahl des Tages – 7,2 %”, in dem für jeden sehr einfach und nachvollziehbar vorgerechnet wird, dass wir tatsächlich sehr wenig Energie für diesen Teil des Verkehrs benötigen werden.

Auch das Laden der E-Autos ist nicht das Problem, denn wenn >90% aller Fahrten mit dem PKW unter einer Stunde am Tag sind, dann stehen 23 Stunden für das Laden zur Verfügung. Schnellladen, wo man innerhalb einer halben Stunde den Akku voll bekommt, wird nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme für die meisten PKW sein.

Der nächste schwerwiegende Fehler

In der sehr kurzen Ausarbeitung der Heidelberger Physikprofessoren findet sich folgende Aussage:

“Zur Sonnenenergie: Eine Photovoltaikanlage kann bei senkrechtem Lichteinfall zur Mittagszeit im Hochsommer eine Leistung von 120 bis 140 Watt je Quadratmeter erreichen, über das Jahr gemittelt sind es in Deutschland aber nur 15 bis 20 Watt/m2.

Das ist so hanebüchen, dass man hier klar ansagen muss, hier soll uns bewusst die Unwahrheit erzählt werden. Heutige PV-Anlagen habe im Mittel in Deutschland einen Ertrag von 1.000 Kilowattstunden im Jahr pro Kilowatt(peak). In schlechteren Lagen sind es 900 kWh in besseren 1.100 kWh. Kilowatt(peak) ist dieSpitzenleistung die Installationsbetriebe bei der Montage angeben und das Maß mit denen in der Branche gehandelt wird. Ein Kilowatt sind 1.000 Watt.

Heutige Spitzenmodule haben eine Leistung von 360 bis 400 Watt. Die Größe ist bei den Herstellern weitgehend einheitlich aufgrund der Zellengröße und liegt bei ca. 1,6 m². Vier Module der 400-Watt-Klasse würden also 1,6 kW(peak) ergeben. Aufgrund der hohen Preise ist hat sich aber das 300-Watt-Modul zum Standard entwickelt. Hier hätten wir bei vier Modulen eine Größe von 6,4 m² und eine Leistung von 1,2 kWpeak. 1,2 Klilowatt(peak) bedeuten im Jahresergebnis aber 1.200 erzeugte Kilowattstunde an erzeugtem Strom. Das ist von Standort zu Standort verschieden, ergibt sich aber aus Erfahrungswerten für Deutschland im Schnitt.

Umgerechnet auf den Quadratmeter Modulfläche sind das 1.200 / 6,4 = 187,5 kWh/m² und Jahr.  Völlig unsinnig ist aber eine Berechnung in der man die Laufleistung einer solchen Anlage durch die Anzahl der Jahresstunden teilt, als auch durch die Nachtstunden in denen kein Watt zusammen kommt. So kann man hinterher behaupten, es wären nur 15 bis 20 Watt/m². Den gleichen Kniff wendet man auch bei den Windrädern an, nach dem Motto, Erneuerbare müssten zu jeder Zeit liefern können. Um auch dann hinterher festzustellen, das tun sie aber gar nicht. Das ist Kinderkram und dient der Sache nicht. Dazu folgender Artikel.

Wie kann solch ein enormer Fehler entstehen? Immerhin sind es 3 Professoren die hierfür verantwortlich zeichnen.

Um meine Behauptungen zu belegen,

hier ein Datenblatt eines x-beliebigen 300 Wp Moduls. Zusätzlich verlinke ich noch ein Modul mit 400 Wp.

Mit immer besser werdenden Solarzellen hat sich der jährliche Ertrag immer weiter gesteigert. Hatten wir in den 90er Jahren einen Durchschnittsertrag von > 500 kWh pro m², was auch auf wenig Erfahrungen und oftmals verschattete Dächer oder schlechte Dachausrichtungen zurückzuführen war. Bei guten Anlagen betrug der eher 700 kWh pro Jahr. Aber der Ertrag verbesserte sich mit der Zeit immer mehr.

Das hatte mehrere Gründe. Einer war mit Sicherheit, dass Zellen zwei Sachen immer besser konnten. Sie konnten mehr Schwachlicht ausnutzen und sie waren immer weniger von der Temperatur abhängig. Hohe Temperaturen senken die Leistung von Solarmodulen bekanntlich. So stieg die Leistung dann auf 800, dann 900 und heute auf 1.000 kWh pro kWp.

Anbieter werden jedoch immer einen etwas geringeren Ertrag angeben, weil sich Kunden dann über einen Mehrertrag freuen und nicht gleich beim ersten Unterschreiten mit dem Reklamationsrecht kommen.

Was bewegt also unsere Professoren dazu diese Desinformation ins Land zu schicken? Offensichtlicher geht es doch kaum mehr? Liest man genau, dann erschließt sich in einem Nebensatz anscheinend deren Stoßrichtung…

Zukünftige Energieversorgung

– In Deutschland selbst gibt es starke Schwankungen in der alternativen und vor allem in der
solaren Energieversorgung, selbst wenn diese durch internationale Vernetzung etwas
ausgemittelt werden können. Aber das weltweite Potenzial der Sonnenenergie ist sehr groß
und sollte besser genutzt werden. In den äquatornahen Wüsten der Erde stehen große Flächen für den Einsatz von Solarkraftwerken zur Verfügung, und auch für die Windenergie gibt es deutlich günstigere Standorte als das relativ windstille deutsche Binnenland.

– Die Gefahren der Kernkraft (Kernspaltung oder Kernfusion) sollten im Vergleich zu den
Gefahren des Klimawandels bewertet werden. Die in verschiedenen Industrienationen
entwickelten Brutreaktoren erzeugen übrigens nicht nur CO2-freien, sondern auch erneuerbaren Strom.

Es geht also in Wahrheit darum der Kernenergie eine weitere Chance zu eröffnen. Wenn man das aber so dumm anstellt, dann fragt sich ob es tatsächlich so vorteilhaft ist die eigene Reputation und die der eigenen Fakultät damit aufs spiel zu setzen.

Ein weiterer Lapsus

In dem Papier finden wir diese Grafik, die folgendermaßen untermauert wird und dies belegen soll…

Abbildung 2 zeigt den Anteil der verschiedenen Energieträger an der Energieversorgung, ebenfalls für die letzten zehn Jahre. Die oberen vier breiten Streifen der Abbildung zeigen die fossilen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie tragen den Großteil der Energieversorgung und sind die wesentliche Quelle des CO2-Ausstoßes.

Die unteren fünf schmalen Streifen in Abbildung 2 zeigen die nicht-fossilen Energieträger, von Kernkraft bis Sonnenkraft, deren Betrieb die CO2-Bilanz nicht belastet. Der Anteil dieser nichtfossilen Energieträger an der Gesamtenergie des betreffenden Jahres (20%) hat sich seither praktisch nicht verändert, obwohl sich Deutschland im Klimapakt bis 2030 auf einen Anstieg dieses Anteils auf mindestens 30% verpflichtet hat (neben dem oben genannten 40% CO2-Rückgang). Absolut ist diese CO2-freie Energie seit 2009 sogar leicht zurückgegangen (um 1%).

Die nicht-fossilen Energieträger im Einzelnen: Die Kernenergie, 2018 bei 6,5%, soll bis 2022 auf null zurückgefahren werden, was die CO2-Bilanz weiter belasten wird. Die Wasserkraft, im Diagramm kaum sichtbar, ist mit 0,5% seit Jahrzehnten unverändert und hierzulande kaum noch auszubauen. Die Biomasse (Holz, Klärgas, Biodiesel u.a.) hat mit 9% Anteil in letzter Zeit wieder leicht abgenommen. Die Windkraft, am unteren Rand der Abbildung, trägt 3% bei, Photovoltaik und Naturwärme 2% (1,3% plus 0,7%). Zur Naturwärme gehören Wärmepumpen, Solar– und Geothermie.

Die in Abbildung 2 gezeigte bereitgestellte Energie wird genutzt als Wärmeenergie für Heizung/Kühlung und Warmwasser (2018 zu 32%) und als Prozesswärme in der Industrie (24%). Ein großer Teil fließt zur Bereitstellung mechanischer Energie in den Straßenverkehr (38%). Die restlichen 5% gehen zu etwa gleichen Teilen in Beleuchtung und Datenverkehr.

Was wird hier verschwiegen?

Eigentlich muss man sagen, das ist ein altbekannter Trick aus den Reihen der Energiewendegegner. Hier werden alle Energieformen gegenübergestellt, so wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt vorkommen. Aber das ist eine Darstellung die etwas essentielles unterschlägt. Wir haben darüber schon im Artikel “Der kleine Trick mit der Primärenergie” berichtet. Wenn es mehr erneuerbaren Strom im Netz gibt und im Gegenzug Kraftwerke ausgeschaltet oder runter geregelt werden, dann komme auch deren schlechte Wirkungsgrade nicht mehr zum tragen. Das bedeutet, die Grafik täuscht vor, dass der Anteil an Energie die ersetzt werden muss, der der jetzt eingesetzten Primärenergie ist. In Wahrheit benötigen wir aber viel weniger Energie wenn wir erneuerbare Energien einsetzen, denn man muss nicht die riesigen Verluste der Kraftwerke ersetzen. Sie fallen einfach weg.

Hier wurde also auch wieder rumgetrickst? Für wen bitte?

 

Sonnige Grüße

Euer Klaus Müller

 

 

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email
3 Kommentare zu “Physikprofessoren aus Heidelberg ist er eigene Ruf völlig egal – FakeNews ohne Ende
  1. Avatar Stefan sagt:

    Interessante Blase auf die ich gerade gestoßen bin!

    Der verschwindend geringe Fortschritt in den letzten 10 Jahren lässt sich einfach nicht leugnen auch wenn manches Argument nicht korrekt ist.

    Vielleicht sollten die Herrn auch mal Sinn lesen oder einfach von Ihren wir retten Deutschland und danach die Welt Allmachtsphantasien abstand nehmen!

    Die verhasse Öl- und Gasheizung im Keller wandelt die Energie mit sehr hohem Wirkungsgrad um. So dass Ihr Argument mit Hinblick auf die Primärenergie ebenso nicht ganz korrekt ist.
    Selbst meine 25 Jahre alten Niedertemperaturkessel haben 90% therm. Wirkungsgrad….

    Wahrscheinlich firmiert der Autor auch unter dem Pseudonym “Reinhard Habichtsberg”…

    • Klaus Müller Klaus Müller sagt:

      Hallo Stefan,
      Was die Blas mit den Atomprofs. angeht geb ich ihnen recht und möglicherweise gehören die dann wohl auch zu denen die die Technologieoffenheit fordern, so wie man es heut immer wieder zu hören bekommt. Was Öl oder Gaskessel betrifft, sind deren Wirkungsgrade ja auch oft sehr hoch, wie ihrer. Nur wir wollen ja mit der Energiewende weg von Öl und Gas. Da bleibt, und das ist ja auch so geplant dann die Elektrizität. Und dann bietet sich immer eine Wärmepumpe an. Eiserne Vertreter dieses Weges die dan aber eine Luftwärmepumpe verbauen werden ihre Kunden aber gerade in den sehr kalten Tagen mit einer Wärmepumpe zurücklassen, deren Wirkungsgrad dann einer elektrischen Heizung zu vergleichen ist. ! kWh Strom sind dann 1 kWh Heizleistung. Das ist nicht so geschickt, weil solche Wärmepumpen bei Temperaturen über Null erst effektiv sind und mit eine Kilowattstunde Strom dann drei oder mehr Kilowattstunden Wärme produzieren. Auch die Überlegung mit synthetischen Kraftstoffen zu heizen halte ich für falsch. Die nämlich werden auch mit einem schlechten Wirkungsgrad bei der Herstellung herkommen. Aber es gibt durchaus Lösungen und wir werden darüber berichten. Versprochen.
      Sonnige Grüße

  2. Avatar Reinhard Habichtsberg sagt:

    Klasse Analyse!

1 Pings/Trackbacks für "Physikprofessoren aus Heidelberg ist er eigene Ruf völlig egal – FakeNews ohne Ende"
  1. […] Auch hier handelt es sich um ein mehr als fragwürdiges, definitiv nicht wissenschaftlich haltbares Paper (das auf einem Paper von 2015 basiert, das ebenfalls mehrfach invalidiert wurde), hier ist das Paper schon beschrieben: https://energiewende-rocken.org/physikprofessoren-aus-heidelberg-ist-er-eigene-ruf-voellig-egal-fake… […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*